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Winelife
von
RWR Redaktion
06.05.26
12 points go to...Austrian wine

Rund um den Eurovision Song Contest sind es nicht nur die neuen Acts, welche die vibes ausmachen, sondern vor allem die Songs, die man schon lange kennt. Sie tauchen wieder auf und bringen sofort eine Stimmung mit „wie damals“. Finde heraus, welcher Wein aus Österreich zu welchem ESC-Klassiker passt und was du bei deiner watch party 2026 unbedingt probieren solltest.

Throwback to 2006

Wenn es lauter wird, ein bisschen wilder, vielleicht sogar leicht chaotisch, erinnern wir uns an die crazy geschminkten Finnen, die die Bühne vor 20 Jahren so richtig zum Beben brachten. Egal, wie alt wir damals waren, „Hard Rock Hallelujah“ von Lordi hat sich in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Dazu passt kein leiser Wein. Blaufränkisch funktioniert hier fast instinktiv: ein Rotwein, bisschen kantig, mit Tiefe, dunkle Früchte – hard rock, aber make it tasty.

Bubbles und Burgunder

Natürlich gibt es auch die andere Seite des Abends. Die, in der plötzlich alle aufspringen, weil die ersten Takte von „Waterloo“ laufen und ABBA den Raum übernimmt. Spätestens da ist es vorbei mit Zurückhaltung. Ein spritziger Sekt ist wie dafür gemacht. Seine bubbles bringen die Leichtigkeit mit, die solche Momente brauchen.

 

Und dann kommt dieser eine Auftritt, der alle zurück vor den Bildschirm holt. Conchita Wurst mit 
„Rise Like a Phoenix“ ist so ein Moment, bei dem Gespräche automatisch leiser werden. Ein kräftiger Weißburgunder fühlt sich hier fast selbstverständlich an. Cremig, fruchtig, elegant – ein Wein, der nicht laut sein muss, um präsent zu sein, und der genau deshalb so gut zu dieser Power-Ballade passt.

vienna calling 2026
Italo-Vibes at home

Später wird es dann oft ein bisschen rockiger, ein bisschen direkter. Måneskin mit „Zitti e buoni“ bringt genau diese Energie mit, die nicht perfekt sein will und es auch gar nicht nötig hat. Es ist laut, ein bisschen ungeschliffen und gerade deshalb so gut. Zweigelt passt hier erstaunlich perfekt hinein. Unkompliziert, aber nicht banal, mit genug Charakter, um mitzuhalten, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Spätestens jetzt kommen auch die Snacks auf den Tisch: Tacos, Pizza, Barbecue Chips oder ein Cheeseboard – ein fruchtiger Zweigelt glänzt als Pairing mit allem.

Rosé means love

Und irgendwann kommt dann noch dieser eine Song, der alles runterfährt. „Arcade“ von Duncan Laurence ist so einer. Die Gedanken schweifen, der Moment wird kostbar. Ein Rosé hat genau diese Fähigkeit, sich in solche Situationen einzufügen. Leicht, aber nicht belanglos, frisch-fruchtig, ohne sich aufzudrängen – ein Wein, der nicht alles überlagert, sondern den vibe einfach begleitet. Du umarmst deine beste Freundin, deinen Schatz, deine besonderen Menschen - und alles ist Liebe.

Am Ende ist es genau das, was den Eurovision Song Contest ausmacht: diese Mischung aus laut und leise, aus Ironie und echtem Gefühl, aus völlig drüber und überraschend schön. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum Wein an so einem Abend so gut funktioniert. Nicht, weil er perfekt abgestimmt ist, sondern weil er genauso vielfältig sein kann, wie das, was auf der Bühne passiert.

Deine „ESC meets Wine“-Checkliste

Sekt Austria oder Pet Nat: Bubbly, easy, super zum Anstoßen und für zwischendurch. Passt zu Pop, House und Eurodance.

Weißwein: Creamy wie Weißburgunder oder fresh wie Grüner Veltliner. Geht eigentlich zu allem, aber vor besonders zu love songs und Power-Balladen.

Rotwein: Fruchtig wie Zweigelt oder main character wie Blaufränkisch – österreichischer Rotwein kann eigentlich alles. Genial zu Rock, Indie oder Metal.

Rosé: Schon wieder ein Universalgenie. Für den Bubblegum Pop genauso geeignet wie für das gefühlvolle Duett.

Süßwein: Hits different und bringt große Gefühle hervor. Sip it zu großen Balladen, Folk songs und zum Abschluss des Abends.

 

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