krapfen x wine x

Try that
von
RWR Redaktion
taste test
Krapfen x Wein

Genuss ohne Regeln. Drei Menschen, drei Geschmäcker, ein süßer Klassiker neu gedacht.

 

Krapfen gehen eigentlich immer. Aber was sollen wir dazu trinken? Warum hören wir beim Kaffee auf, wenn es eigentlich mit Wein und Sekt erst richtig spannend wird? Genau diese Frage war der Startpunkt für unseren Krapfen x Wein Taste Test.

Drei Menschen aus der RWR Redaktion, jede Menge Staubzucker auf den Fingern und drei österreichische Weinstile: Süßwein, Rosésekt und ein klassischer Sekt Austria. Verkostet wurde ganz bewusst nur der Mehlspeisen-Klassiker – der Marillenkrapfen. 

 

Das Ziel: Wir sagen euch, was uns schmeckt. Ihr bekommt hier kein Ranking, sondern persönliche Vorlieben. Weil Geschmack individuell ist – und genau das feiern wir.

taste = up to you
Lisa: „Rosésekt = good vibes only“

Lisa hat sich klar für Rosésekt & Marillenkrapfen entschieden – und zwar ohne lang zu überlegen.

 

„Sweet, aber nicht too much. Die fruchtigen Beeren-Vibes vom Rosé ergänzen die Marille perfekt . Die feine Säure cuttet durch den Zucker und die Perlage (= die bubbles im Glas) macht jeden Biss ein bisschen leichter.“ Das Ergebnis? „Kein Food-Koma, nur good vibes.“ 


Ein Pairing für alle, die Süße mögen, aber trotzdem Frische und Leichtigkeit suchen. Perfekt für den Nachmittag, den Brunch oder einfach so.

Beim Taste Test haben wir für euch keine Mühen gescheut 😉
Christoph: „Süß + Süß = große Liebe“

Für Christoph war die Sache ziemlich klar. Der Marillenkrapfen landet bei ihm am liebsten neben einem Süßwein, genauer gesagt einer Beerenauslese.

 

„Süß und süß gesellt sich gern – das ist halt auch das klassischere Pairing. Die Marillenmarmelade vom Krapfen hat perfekt zu den reifen Fruchtnoten in der Beerenauslese gepasst. Diese leichte Würze gibt dem Ganzen dann noch einen kleinen Kick hinten raus.“

 

Spannend fand Christoph vor allem, dass der Wein dem Krapfen genug Raum lässt: „Die Beerenauslese lässt dem Krapfen noch genug Protagonismus. Eine Trockenbeerenauslese wäre mir fast zu viel – die würde den Krapfen einfach erschlagen.“ 

 

Ein Pairing für alle, die es gerne üppig mögen, aber trotzdem Balance schätzen.

Auslese? Auskennen!

Immer wenn "-auslese" auf der Flasche steht, beschreibt das, wie reif und konzentriert die Trauben bei der Lese waren.

  • Auslese bedeutet, dass besonders reife Trauben selektiv gelesen werden. Der Wein ist meist süßer, intensiver und fruchtiger als ein klassischer Weißwein.
  • Beerenauslese geht einen Schritt weiter: Hier werden sehr reife, oft von Edelfäule geprägte Beeren gelesen. Das ergibt süße Weine mit Aromen von Honig, getrockneten Früchten und reifer Frucht.
  • Trockenbeerenauslese (TBA) ist die Königsklasse: extrem konzentriert, sehr süß, sehr intensiv. Ein bisschen wie Dessert im Glas.
Carmen: „Alles kann, nichts muss“

Carmen hatte keine klare Lieblingskombination – und irgendwie ist genau das auch eine Aussage. 

 

„Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich fand eigentlich jede Kombi tasty.“

 

Wenn sie sich aber etwas wünschen dürfte, dann wäre es ein kleiner Twist gewesen: „Ich hätte lieber einen Vanillekrapfen gehabt und den dann mit dem Süßwein kombiniert.“

 

Auch das gehört dazu: Geschmack ist nicht nur das, was im Glas ist, sondern auch das, was man gerade erwartet, worauf man Lust hat und in welcher Stimmung man ist.

Das RWR Fazit

Krapfen und Wein funktionieren. Ob klassisch süß mit Süßwein, verspielt und frisch mit Rosésekt oder feierliche vibes mit Sekt Austria – es gibt kein richtig oder falsch. Nur Kombinationen, die sich im Moment gut anfühlen.

 

Unser Tipp: Ausprobieren, neugierig bleiben und Regeln ruhig mal links liegen lassen. Wein darf Spaß machen. Mit Krapfen macht er das sowieso.

Weitere Beiträge