Klassischer Heurigen? Vegane Buschenschank? Pop-up im Weingarten? We are all in! Diesen Sommer lassen wir kein „Lass uns irgendwann mal gehen …“ gelten. Let’s make memories! Wir verraten dir unsere Lieblingsplatzerl.
Heißt es nun Heuriger oder Heurigen? Der oder die Buschenschank? Der Unterschied ist nicht klar definiert, sondern eher regional. In der Steiermark sitzt du eher beim Buschenschank, in Niederösterreich kommt man beim Heurigen z‘samm. Eigentlich auch egal, was auf dem Eingangsschild steht – Hauptsache Vino und Vibes sind gut!
Knuspriges Brot, hauchdünner Aufschnitt, frisches und eingelegtes Gemüse, cremiger Aufstrich, ab und an ein Fleischlaberl – Girl Dinner kann einpacken, wenn die Brettljause kommt. Wusstest du, dass schon 1784 vorgeschrieben wurde, dass Heurigen und Buschanschanken nur selbstgemachte Produkte verkaufen dürfen? Heute gibt’s eigene Gesetze für das Betreiben von Heurigen und Buschenschanken. Dort sind auch meist kalte Speisen vorgeschrieben.
Good Food: check! Good Vibes: sowieso! Und der Vino? Kommt natürlich auch vom Weingut selbst. Klassischerweise kommt der „Heurige“ in die Gläser, also der aktuelle Jahrgang. Frisch und fruchtig passt er perfekt zur Jause. Mit Sodawasser wird’s next level und der G’spritzte bringt easy Wein-Momente.
Wie lauschig kann ein Innenhof sein? Weingut Schabl: Ja! Beim Buffet holt ihr euch, auf was ihr gerade Lust habt oder stellt für die ganze Gruppe ein charcuterie board Austria edition zusammen. Ins Glas? Ganz klar Zierfandler oder Rotgipfler – die Sorten gibt’s fast nur in der Thermenregion, also südlich von Wien.
Real talk: Wir hätten nie am Land einen veganen Heurigen vermutet. Doch genau dort, in Fels am Wagram betreibt Holy Soul Kitchen genau so einen! In der Kellergasse warten Winzerplatte, gefüllter Kornspitz und Aufstrichteller auf dich. Und die Mehlspeisen! Sogar der Wein ist vegan (mehr über veganen Wein verraten wir dir hier). Ein kleiner road trip zum Wagram zahlt sich aus.
Es hat schon seine Gründe, dass dutzende Störche jedes Jahr nach Rust kommen. Wir glauben ja, dass die Buschenschank Schandl einer davon ist. Wir sagen nur: Mini-Chili-Käsekrainer, Käsereise durch Österreich, Somlauer Nockerl und dazu ein Sekt aus der lokalen Sorte Furmint (schon eher ein unicorn). Oder einen Blaufränkisch? Oder für den sweet tooth ein Ruster Ausbruch (aka Süßwein wie flüssiges Gold)? Let’s go!
Liebe Leute, nice Weine – das Südburgenland is giving hidden gem. Eingeweihte wissen, dass es sich mehr als auszahlt, eine kleine Reise zur Buschenschank vom Weingut Löffler-Winklhofer zu machen. 4 Generationen arbeiten am Weingut und wenn ausg’steckt ist, fühlt man sich gleich wie auf einer Familienfeier – nur ohne die eigene cringe Verwandtschaft. Klassische, selbstgemachte Schmankerl treffen auf selbstgemachten, fantastischen Wein.
Tamara Kögl macht ihre Weine mit Geduld, Intuition und dem Vertrauen in natürliche Prozesse. Die Buschenschank ist auch ein Ort mit guten Energien. Drinnen erzählen die restaurierten Möbel von alten und zukünftigen Geschichten, draußen fehlen die Worte beim Ausblick auf die steilen Weingärten der Südsteiermark. Ach ja, wir sind ja zum Essen und Trinken da. Bewährte steirische Jause, eingewobene vegane Ideen, low-intervention Wein mit Charakter. Also einfach nur Vibes, die wir im Sommer wollen!
Ihr habt sicher schon mal die Flasche mit dem charakteristischen Hut am Etikett gesehen. Der gehört Josef Scharl, der im Vulkanland seine Leidenschaft in Flaschen füllt. Probiert unbedingt den Souvignier gris oder den Muscaris. Die sind aus sogenannten pilzwiderstandsfähigen Sorten und was ganz Besonderes! In die Kategorie „don’t miss it“ fällt auch das selbstgemachte Brot aus alten Getreidesorten. Einfach mit Butter schon umwerfend, ist doch auch noch Platz für Vulcano-Schinken, Käferbohnen & Co.
Vera und Martin laden ein zum Wolken Zählen und wir sind sofort dabei! Wildkräuter, selbst gebackenes Brot, selbst Geräuchertes und feine Weine findet ihr am Bisamberg. Schnappt euch eure Crew und macht euch auf den Weg über die Donau. Denn es ist für jede*n was dabei, vor allem, was die Getränke betrifft: Grünen Veltliner bekommt ihr hier als Sekt, klassisch-fruchtig oder sogar in Sherry-Variante (Sherry nur für die Oma? Mythos.). Chillt euch in den Weingarten und überzeugt euch selbst!
Ein Heuriger kann auch mitten in der Stadt sein! Die Markterei öffnet wieder ihre Türen zum Stadtheurigen und Ab-Hof-Verkauf. Im Innenhof kommen wir uns vor wie im Wald und kosten uns am liebsten jedes Wochenende durch die Weine verschiedener Winzer*innen. Kulinarisch wird’s mit wechselnden Gastköch*innen bzw. -Lokalen auch sommerlich bunt. Lieben wir einfach!