Der Jahrgang ist das Jahr, in dem die Trauben gelesen wurden. Nicht das Jahr, in dem der Wein abgefüllt oder verkauft wurde. Ein „2025er“ stammt also aus Trauben, die 2025 geerntet wurden – auch wenn die Flasche erst 2026 im Regal steht.
Bei den meisten Schaumweinen und bei manchen Weinen findest du keinen Jahrgang am Etikett? Dann handelt es sich um einen Verschnitt aus verschiedenen Jahren. Das heißt nicht, dass die Qualität besser oder schlechter ist, es garantiert eher ein gleichbleibendes Geschmacksbild.
Apropos Geschmack: Auf genau diesen hat der Jahrgang Einfluss. Wein ist ein Naturprodukt: Sonne, Regen, Hitze, Frost oder Hagel prägen jedes Jahr die Trauben. Genau das schmeckst du später im Glas.
Das heißt: Derselbe Grüne Veltliner vom selben Weingut kann von Jahr zu Jahr anders schmecken. Das ist kein Fehler, sondern das Spannende daran! Ein „schwächerer“ Jahrgang heißt übrigens nicht automatisch schlechter Wein – gute Winzer*innen holen auch aus schwierigen Jahren viel raus.
Ein Wein aus dem eigenen Geburtsjahr – oder dem des besten Freundes, der Oma, der Partnerin – ist ein Geschenk mit Geschichte. Finde hier heraus, wie „dein“ Weinjahr war!
So findest du alte Jahrgänge: