Schmeckt „mineralisch“ nach Stein? Führen Tannine zu tan lines? Passt schmelziger Wein zu Schmelzkäse? Sommelière Lina hat den Durchblick – und sie weiß: Wein muss kein Buch mit sieben Siegeln sein. Begriffe wie mineralisch, Tannin oder schmelzig klingen oft kompliziert, aber eigentlich steckt dahinter purer Genuss. Also, Glas in die Hand – hier kommt Linas kleiner Sprachkurs für Weinliebhaber*innen und alle, die es werden wollen.
Hast du schon mal auf einem Etikett was von „mineralischen Noten“ im Wein gelesen und dich gefragt, was das heißen soll? Spoiler: Auch unter Weinfachleuten ist das ein Diskussionsthema 😉 Aber don't worry: Lina erklärt dir, woher's kommt und wie’s schmeckt. Denn darauf kommt’s an.
Tannine sind das trockene, leicht pelzige Gefühl am Gaumen, das du von kräftigem Rotwein kennst – oder starkem Schwarztee. Sie geben dem Wein Struktur & Grip. Doch warum gibt’s die fast nur bei Rotwein? Lina erklärt’s!
„Schmelzig“ oder „rund“ heißt, der Wein legt sich wie Samt auf deine Zunge – voll, weich, soft. Gaumenschmelz findest du oft bei bei kräftigen Weißen aus dem Burgenland, einigen Chardonnays/Morillons oder Weißburgundern aus der Steiermark und manchen Grünen Veltlinern aus Niederösterreich.
Und ja: geschmolzener Käse ist ein super Match dazu! Probier z. B. mal Weißburgunder zu unserem Schinken-Käse-Toast mit viel Liebe ❤️
Du bist Wein-Lingo-technisch schon gut drauf – aber da geht noch mehr! Im nächsten Teil von Linas Wein-Lingo klären wir all-time classics: Was bedeutet „Terroir“? Was hat es mit dem berühmten „Abgang“ auf sich? Und einiges mehr.
Stay tuned – bald gibt’s Nachschub für alle, die Wein nicht nur trinken, sondern verstehen wollen.
In der Zwischenzeit: Schau dir doch mal an, wie "trocken", "fruchtig" und "holzig" schmeckt und warum Säure den Wein nicht gleich zum Soda-Zitron macht: Wein-Lingo zum Mitreden – Teil 1